Unternehmensführung und Spiritualität

Unvereinbare Gegensätze oder Chance?

Wirtschaft und Spiritualität scheinen auf den ersten Blick so unvereinbar zu sein wie das Gebet für den Atheisten.

Eine tatsächliche Unverträglichkeit entsteht jedoch erst dann, wenn wir Wirtschaft ausschließlich in der heutigen Form des Turbokapitalismus verstehen. Und wenn Spiritualität auf schöne Erfahrungen von esoterischen Wochenendseminare reduziert wird.

„Wirtschaft“ bedeutet in der ursprünglichen Wortdefinition „Gesamtheit der Einrichtungen und Maßnahmen die sich auf Produktion und Konsum von Wirtschaftsgütern beziehen“.

„Spiritualität“ bedeutet „Die geistige Grundlage allen Seins“.

Wenn wir diese beiden Begriffe neutral, ohne negative Beurteilung verwenden, dann lösen sich Widersprüche auf und vermeintliche Gegensätze werden zu Chancen.

Es bedeutet als Unternehmer(in) umzudenken und Ethik und Achtsamkeit in Denken und Handeln mit aufzunehmen. Das kann das eigene Handeln verändern und damit die Wirtschaft als Ganzes zum Positiven.

Was nun ist spirituelle Unternehmensführung?

Zu Recht gibt es meiner Meinung nach den kritischen Blick auf dieses Thema! Denn spirituelle Unternehmensführung darf nichts mit „Hokuspokus“ oder sonstigen nicht nachvollziehbaren Praktiken zu tun haben.

Es geht darum, im täglichen Leben beides zu leben: die Realität, den Verstand, die klare Überlegung.

Und das innere Wissen, die Achtsamkeit. Bei anstehenden unternehmerischen Entscheidungen ist es wichtig, die Fakten genauso zur Kenntnis zu nehmen wie die innere Weisheit.

Es gibt Unternehmer die sich fragen:

„Warum bin ich so viel weniger erfolgreich als der Unternehmer XY? Bei dem läuft alles wie von selbst.“

Die Antwort:

Es ist wichtig, Entscheidungen, Zielvorgaben, richtungsweisende Zukunftsvisionen in Übereinstimmung mit Kopf UND innerem Wissen zu treffen. In Einklang mit dem eigenen tiefen inneren beruflichen Lebensplan.

Ein guter Visionär und Unternehmer lebt und VEREINT beides: den Bereich der Zahlen und Fakten mit dem des inneren Wissens.

Dies zu lernen, dazu lade ich Unternehmerinnen und Unternehmer ein!

Die eigene persönliche Spiritualität:

Spiritualität bedeutet den Zugang zu sich selbst als Individuum zu haben und das klare, ehrliche und offene Hinterfragen der persönlichen und unternehmerischen Beweggründe. Eventuelle Ängste und Blockaden wahrnehmen und sie abbauen.

Dadurch eröffnet sich ein neuer Zugang zu sich selbst, Sichtweisen und Ansichten verändern sich, Wertigkeiten verlagern. Und das  wiederum hat Auswirkungen auf das private wie das berufliche Leben und die privaten wie unternehmerischen Entscheidungen.

Die Spiritualität im Unternehmen

Ziele und Entscheidungen:

Die veränderte oder korrigierte eigene Sichtweise wirkt sich automatisch auf das aus, WIE man führt, WIE man Ziele definiert und umsetzt.

Gravierend anders ist, dass strategische Belange in letzter Konsequenz nicht nur nach rationalen Gesichtspunkten, sondern intuitiv entschieden werden. Man weiß, dass der Verstand die Konsequenzen strategischer Entscheidungen im Ganzen nicht immer vollständig überblickt.

Spiritualität und Mitarbeiterführung:

Es bedeutet einen wertschätzenden Umgang. In dieser Wertschätzung kann  auch klare Kritik geäußert werden. Richtig verpackt, wird sie dem Betroffenen weiter helfen. Wenn man das Leben nach spirituellen Gesichtspunkten ausrichtet und es auch so lebt, wird man in der Regel den richtigen Ton treffen.

Entscheidungen die anstehen werden entschieden nach dem eigenen inneren Wissen und unter Einbezug der Fakten.

Spirituelle Unternehmensführung bedeutet, möglichst immer ganzheitlich, wertschätzend und intuitiv aufgrund des eigenen Seelenwissens und der realen Fakten zu agieren.

Spirituelle Unternehmensführung ist erlernbar:

Die fünf Schritte:

  1. Die rationale Überlegung
  2. Die emotionale Entscheidung
  3. Die direkte Einsicht
  4. Das eigene innere Wissen
  5. Das Handeln

Wie arbeite ich?

Es gibt:

O Einzeltermine nach freier Terminvereinbarung

Der Ahamhof bietet Ihnen die Möglichkeit zu entschleunigen, in Ihren eigenen Prozess zu gehen um Ihren inneren Zugang wieder zu finden und ihn für sich freizuschalten. Sie entscheiden, wie oft und wie lange Sie kommen möchten um zu trainieren und anstehende Fragen zu beantworten.

O Einzel-Intensivtage

Sie nehmen sich ein bis drei Tage Auszeit und wir begeben uns in den Prozess des Findens Ihrer ganz eigenen Spiritualität und des Schreibens Ihres Firmenbuches.

O Interne Firmenintensivtage

Sie und von Ihnen ausgewählte Mitarbeiter und/oder Führungskräfte kommen zwei bis drei Tage auf den Ahamhof und wir erarbeiten unter Einbeziehung der eigenen inneren Spiritualität gemeinsam das, was Ihr Firmenbuch ausmacht. Wohin der Weg gehen soll.

O Offene, von mir ausgeschriebene Seminartage

Diese beiden Tage sind für Unternehmerinnen und Unternehmer gedacht, die sich dem Thema in der Gruppe und auf eher allgemeine Weise nähern wollen. Hier ist das Entdecken der eigenen Spiritualität und das Üben des Zugangs dazu das Ziel.

Wo arbeite ich?

Auf dem Ahamhof in meinen eigenen Seminarräumlichkeiten. Der Hof ist im Jahre 2014 stattliche 283 Jahre alt geworden. Er ist fast originalgetreu erhalten und ist ein besonderer Ort um anzukommen, abzuschalten und sich Neuem zu widmen.

Wer bin ich?

1961 in Heilbronn (Deutschland) geboren, war ich in unterschiedlichen Branchen in Marketing und Vertrieb tätig, im Team und als Führungskraft.

Seit 1994 bin ich selbständig.

Seit 2002 lebe ich in Oberösterreich und seit 2005 auf dem Ahamhof in Atzing bei Mehrnbach.

Hier, auf dem Ahamhof habe ich das Zentrum für offene Lebensfragen und Trainings, gegründet.